Die Bienen-AG

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Seit diesem Schuljahr summt und brummt es auf dem Schulgelände. Ein Bienenstock mit vielen tausend Bienen ist der ganze Stolz des ASGs. Die zunächst als Projekt angelegte Betreuung des schuleigenen Bienenstocks durch Schüler der Klasse 6 konnte zum 2. Halbjahr zu einer AG ausgebaut werden.

Unter der Leitung von Frau Müller und Herrn Kopetzki treffen sich die Schülerinnen und Schüler der Bienen-AG jeden Dienstagmittag, um mehr über die faszinierende Welt der Honigbiene zu erfahren. Neben theoretischen Grundlagen, die unmittelbar am originalen Bienenstock erarbeitet werden, arbeiten die Schülerinnen und Schüler natürlich auch praktisch mit den Bienen und führen selbst imkerliche Tätigkeiten aus. Hierzu zählen beispielsweise das Einlöten von Mittelwänden, die Instandhaltung des Bienenstocks, die Gewinnung und Verarbeitung von Bienenwachs sowie die Varroa-Milbenbehandlungen.

 

Die leckere Belohnung für die ganze Mühe folgt im Sommer bei der Honigernte, bei der die Schülerinnen und Schüler den Honig aus den Waben schleudern und sich von seinem vorzüglichen Geschmack selbst überzeugen dürfen. In Gläser mit selbst entworfenen Etiketten abgefüllt, wird der Honig zusammen mit weiteren eigens hergestellten Produkten wie beispielsweise Wachskerzen verkauft.

 

Monatsberichte der Bienen-AG

November | 2014

Um diese Jahreszeit gibt es am Bienenstock selbst nur noch wenig zu tun. Allerdings müssen wir uns für das kommende Frühjahr rüsten und haben bereits neue Mittelwände in die Rähmchen eingelötet. Weiterhin haben wir uns die vielen Geräte, die ein Imker benötigt, etwas genauer angeschaut und den Schaukasten für die Bienen-AG eingerichtet.

Schon bald steht Weihnachten vor der Türe und die Bienen-AG möchte selbst gebastelte Kerzen und Weihnachtsschmuck verkaufen. Es gibt also viel zu tun...

September & Oktober | 2014

So langsam geht es in Richtung Herbst und wir müssen unser Bienenvolk auf die kalte Jahreszeit vorbereiten. Neben dem Einfüttern für den Winter stand daher die Behandlung des Bienenvolks mit Ameisensäure gegen die Varroa-Milbe bevor. Doch was hat es mit dieser Varroa-Milbe eigentlich auf sich?

Die Biologie der Varroa-Milbe

Die Varroa-Milbe ist oval gebaut und dunkelbraun gefärbt. Als Parasit der Honigbiene befällt sie vorwiegend Drohnenbrut (männliche Bienenbrut). Die Varroa-Weibchen sitzen auf dem Hinterleib der Biene und lassen sich von dieser von einem Ort zum nächsten transportieren. Varroa-Milben saugen das Blut der Honigbienen und schädigen damit vor allem die Brut.

Das Problem: Varroa-Milbe

Beim Versuch des Blutsaugens verletzen die Varroa-Milben mit ihren Mundwerkzeugen die Haut der Biene. Dadurch ist die Honigbiene auch viel anfälliger für andere Krankheiten. Zudem wird die Biene durch das Blutsaugen geschwächt und kann keine langen Flüge mehr absolvieren, so dass sie nur noch wenig Nektar sammeln kann. Für ein Bienenvolk kann dies im schlimmsten Fall zu einer Hungersnot führen. Alles in allem verkürzen die Milben durch die Schädigungen die Lebenserwartung der Bienen.

Behandlungsmöglichkeiten gegen die Varroa-Milbe

Man kann die Varroa-Milbe mit Ameisensäure und Oxalsäure behandeln. Die Milben sterben, wenn die Ameisensäure im Stock verdunstet. Der Biene selbst schadet die Säure nur wenig. Die Ausbeute unserer Behandlung betrug 40 Milben pro Quadratzentimeter, wobei wir 100 ml Ameisensäure im Zeitraum von einer Woche eingesetzt haben.

Juni & Juli | 2014

Während den relativ warmen und blütenreichen Monaten Juni und Juli kontrollierten wir wöchentlich unser Bienenvolk auf „Spielnäpfchen“ und mögliche Weiselzellen. Weiterhin malten wir Plakate für den Honigverkauf, füllten den Honig in Gläser, klebten die Etiketten auf die Gläser und bereiteten den Honigverkauf in der Schule vor.

Mai | 2014

Anfang Mai schleuderten wir den leckeren ASG-Blütenhonig aus den Waben. Das war zwar sehr anstrengend, hat aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht und der Honig schmeckt lecker. Die geschleuderten Rähmchen haben wir den Bienen wieder zurückgegeben, damit sie den restlichen Honig aus den Waben schlecken können. In diesem Monat stand auch Gartenarbeit auf dem Plan. Wir mähten den Rasen und jäteten Unkraut rund um den Bienenstock.

April | 2014

In diesem Monat waren wir sehr oft am Bienenstock. Es war spannend die einzelnen Holzrähmchen herauszunehmen und nachzusehen, wie es den Bienen geht. Leider konnten wir die Königin nicht finden. Doch es gab andere interessante Ereignisse, wie z.B. als wir weitere „Spielnäpfchen“ gefunden und kontrolliert haben, ob sich darin bereits ein sogenannter „Stift“ befand. Um die Varroa-Milbe einzudämmen entfernten wir einige Drohnenrahmen aus dem Stock. Einige Wochen später setzten wir die vorbereitete dritte Honigzarge, die für den Honig bestimmt war, auf. Damit die Königin keine Eier in diese Honigzarge legt, mussten wir darunter ein Gitter anbringen.

März | 2014

Im Monat März lernten wir zunächst die Arbeitsgeräte eines Imkers kennen. Hierzu zählen z.B. der Stockmeisel, der Smoker, die Honigschleuder und viele andere Geräte. Bei einem Blick in den Bienenstock entdeckten wir Ansätze für eine Weiselzelle, ein sogenanntes „Spielnäpfchen“. Dieses haben wir entfernt, um ein Ausschwärmen unseres Bienenvolkes zu verhindern. In der folgenden Woche löteten wir Mittelwände in die Holzrähmchen ein. Diese vorbereiteten Holzrähmchen setzten wir dann in die leere Honigzarge. Dies machte uns viel Spaß.

Aktuell strebt die Bienen-AG den Ausbau des Bestandes an Bienenvölkern an, sowie die Anschaffung von weiterem Imkerhandwerkszeug.

Ganz besonderer Dank gilt dem Bezirksimkerverein Heilbronn e.V. 1882, der dem ASG das Bienenvolk zur Verfügung gestellt hat.

Infos zur Bienen-AG

Wann? Dienstags 8./9. Stunde (13.50 – 15.20 Uhr)
Wo? Biologie Raum 37
Wer? Schülerinnen und Schüler der Klasse 6

 

Wenn du Lust hast selber einen Bienenstock zu betreuen und zu pflegen, um am Ende des Schuljahres leckeren ASG-Honig zu ernten, bist du in der Bienen-AG genau richtig.
Interesse? Dann melde dich bei Frau Müller () oder Herr Kopetzki ().

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