Sozialpraktikum

Eckdaten

Allgemeine Informationen:

Seit dem Schuljahr 2001/02 haben die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums die Möglichkeit, ein Praktikum in einer sozialen Einrichtung durchzuführen. In Frage kommen hierfür Altenheime, Sonderschulen, Behinderteneinrichtungen (z.B. Beschützende Werkstätten), Einrichtungen von Diakonie und Caritas, mobile Hilfsdienste, Krankenhäuser, Kindertagesstätten, Kindergärten, ...
Die Schülerinnen und Schüler sollen im Rahmen ihrer Möglichkeiten in diesen Einrichtungen Hilfe leisten. Zugleich kann das Sozialpraktikum hilfreich sein bei der Berufsfindung, bei der Orientierung für einen Platz als Zivildienstleistender oder bei der Entscheidung für ein freiwilliges soziales Jahr.

Pädagogische Ziele:

  • Der Blick der Schülerinnen und Schüler soll auf Menschen gerichtet werden, die Hilfe brauchen: auf alte, kranke, behinderte Menschen, auf Kinder,...
  • Die Schülerinnen und Schüler sollen Erfahrungen im Umgang mit Menschen machen, die die Schule nicht bieten kann.
  • Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, Verantwortung für hilfsbedürftige Menschen zu übernehmen.
  • Die Schülerinnen und Schüler sollen durch ihre eigenständige Bewerbung um einen Praktikumsplatz und durch die Arbeit außerhalb des Raumes "Schule" ein höheres Maß an Selbstständigkeit und Eigenverantwortung erlernen.

Methodisches Ziel:

Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Erfahrungen in Form von Präsentationen vorstellen.

Vorbereitung des Praktikums:

  • Die Schülerinnen und Schüler werden ein halbes Jahr vor dem Praktikum über alle Modalitäten informiert, ebenso die Eltern (schriftlich und im Rahmen eines Elternabends).
  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine unverbindliche Liste mit Einrichtungen, an denen ein Praktikum absolviert werden kann, ebenso ein Anschreiben der Schule.
  • Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine Einrichtung ihrer Wahl.
  • Sie bewerben sich mit dem Anschreiben der Schule.
  • Sie stellen sich in der Einrichtung vor, besprechen dort ihr Tätigkeitsfeld und ihre Arbeitszeiten.
  • Ca. 6 Wochen vor Beginn des Praktikums tragen sie verbindlich ihre Praktikumsstelle unter Angabe von Adresse, Telefonnummer und einer Ansprechperson in eine ausgeteilte Liste ein.
  • Das Praktikum wird im Religions- bzw. Ethikunterricht inhaltlich vorbereitet.

Durchführung des Praktikums:

  • Dauer des Praktikums: 1 ½ Wochen.
  • Die Teilnahme am Praktikum ist verbindlich.
  • Im Krankheitsfall muss ein Anruf in der Einrichtung und in der Schule erfolgen; eine schriftliche Entschuldigung muss im üblichen zeitlichen Rahmen an den Klassenlehrer ergehen.
  • Während des Praktikums sollen Informationen über die Einrichtung, Tätigkeiten und Erfahrungen protokolliert werden, ebenso Anregungen und Kritik.
  • Während des Praktikums erfolgt ein Besuch durch eine Lehrkraft.

Auswertung des Praktikums:

  • Die inhaltliche Auswertung erfolgt im Religions- bzw. Ethikunterricht
  • Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Präsentationen über ihr Praktikum. Dabei arbeiten sie Klassen übergreifend in Gruppen entsprechend ihren Tätigkeitsbereichen. Die Präsentationen tragen sie in ihren jeweiligen Klassen vor.
  • Dauer für Auswertung, Ausarbeitung und Vortrag der Präsentationen: 2 Projekttage.
  • Eine Bewertung der Präsentation als GFS ist möglich.