Freitag, 26.März

26. März 2010

Nachdem wir den  Schultag überstanden hatten, ging ich mit Jasi und ihrem Austauschpartner Makayden noch ein paar Sachen fuer unseren bevorstehenden Aufenthalt im Wochenendhaus von Taylors Eltern einkaufen.

Nachdem Sarah und ich unsere Sachen gepackt hatten und wir Thomas und Partner Tanner abgeholt hatten, machten wir uns auf den Weg durch den Canyon bis zum tuerkisblauen Bear Lake.

Als wir das grosse und wunderschön gelegene Haus gefunden hatten und wir mit dem Ranger abgeholt wurden,weil der Weg zum Haus noch verschneit war, packten wir unsere Sachen aus und kuschelten uns in eines der zahlreichen Sofas oder in die riessigen Sitzsäcke. Verhungern mussten wir natuerlich auch nicht,denn Taylors Mutter bekochte uns sehr gut!  Wir verbrachten dann den restlichen den Abend bzw. die restliche Nacht mit DVD schauen und reden.

Liebste Grüsse aus Amerika

Julia Mücke

Donnerstag, 25.03.2010 (Halbzeit)

25. März 2010

Zwanzig nach sechs – Der Wecker meines iPods reisst mich aus dem Schlaf. Doch ich will nicht aufstehen. Widerwillig schwinge ich mich 20 Minuten später dann doch aus dem Bett. Ab ins Bad. Jetzt erstmal duschen, anziehen, fertig machen. Langsam wird es eng. Noch schnell einen Apfel eingesteckt und ab ins Auto.

In der Schule angekommen, treffe ich mich wie jeden Morgen mit Larissa um zusammen den Schultag zu beginnen. Zuerst Biologie. (Mr. Thomas ist ein waschechter Football-Coach wie aus einem Highschool Film.) Anschließend Englisch und Deutsch. Langsam werden wir hungrig und gönnen uns daraufhin ein leckeres Sandwich bei Subway.
In Creative Cooking noch schnell etwas Hühnchen mit Reis gekocht um nach der anschließenden Social Dance Class den Schultag zu beenden.

Nach der Schule steht Shooting mit Davids Vater auf dem Plan. Mit dem goldenen Mercedes Geländewagen (seine Eltern lieben europäische Autos) fahren wir nach North Logan zum Schießstand. Hier gibt es natürlich Regeln für unsere Sicherheit. Ein netter Safety-Officer macht uns mit diesen bekannt und klärt uns über den Umgang mit Waffen auf.
Wir entschließen uns mit den kleineren Geschützen zu Beginnen. David und sein Vater beginnen die Gewehre und die Pistole die wir mitgebracht haben auszupacken und startklar zu machen.
Der Schießstand ist ein großer, weißer Raum. Geschossen wird auf ca. 25 meter.
Durch das Zielfernrohr sehe ich mein Ziel. Luft anhalten – Abdrücken. Super Schuss. Ich bin wirklich stolz auf mich. Es ist immerhin das erste mal, dass ich ein echtes Gewehr in den Händen halte.
Nach einer ganzen Weile und unzählbaren Löchern in der Zielscheibe gehen wir nach draußen um mit den großen Schrotflinten auf grell orangene, fliegende Tonscheiben zu schießen.
Ich beginne. David steckt fürs erste nur eine Patrone in den dafür vorgesehenen Schacht.
Position einnehmen und Waffe entsichern. Die Scheibe schießt schneller als erwartet aus dem kleinen Backsteinblock. Ich versuche noch zu zielen. Vergeblich.
Beim zweiten versuch war ich besser vorbereitet. Ich hatte mir die Flugbahn einigermaßen eingeprägt und bin zuversichtlich dieses mal einen Treffer zu landen. Wieder sehe ich die orangene Scheibe über die Wiese fliegen. Sekunden später zerspringt sie in tausend Teile. Volltreffer. Nur der enorme Rückschlag der schweren Waffe hatte mich etwas überrumpelt.
Nachdem Kira, Daniel und ich noch einige Versuche gewagt und oft getroffen hatten gehen wir schließlich wieder zum Auto um bei David zuhause noch köstliche, mexikanische Tacos zu essen.

Ich danke David und seinen Eltern für diesen interessanten Tag am Schießstand.

Viele Grüße aus den Staaten,
Thomas (der Larissas Account benutzt, da er selbst keinen hat)

Mittwoch der 24 März

24. März 2010

Ein weiter Tag in einem tollen Abschnitt meines Lebens ist vergangen .

Wie gewöhnlich begann mein Tag um 6.20, als ich von meiner tollen und lieben Gastmutter geweckt wurde, weil ich wie fast immer meinen Wecker überhört hatte.
Danach fuhr ich in die Schule um mich mit Thomas für die erste Stunde, nämlich Biologie, zu treffen.
Nach der ersten Stunde folgt gewöhnlich eine Flex stunde. Diese Stunde finde ich persönlich allerdings sehr eigensinnig , da wir dort gewöhnlich nur kurz wichtige Dinge besprechen und danach nur reden oder essen.
Diese Flex-stunde am Mittwoch war allerdings eine besondere. Einige von uns gingen zu einer anderen Klasse, darunter auch ich, um uns vorzustellen und Fragen über das „Deutsche Leben“ zu beantworte. Die Klasse schien sehr interessiert zu sein und stellte uns häufig Fragen über das Schulleben und unsere Freizeit, die Svenja, Nicole, Daniel, Julia, Carolin und ich gerne beantworteten. Am meisten waren sie über das Deutsche Schulleben verwunder. „ Sportvereine nur auserhalb der Schule?“, Das war ein bisschen verwunderlich für die Schüler von der Mountain crest.
Nach der Flex Stunde gingen wir alle wieder in unseren Unterricht um uns nach der Schule auf eine weiter spaßige Unternehmung zu freuen. Pünklich um 17:30 sollten wir uns alle wieder in der Schule einfinden um zusammen mit Allen Austauschpartnern und dem German Club zu kochen.
Alles in allem war es ein wirklich schöner Abend! Zuerst begannen wir Teig für schwäbische Spätze anzurühren und Zwiebeln zusammen mit Speck zu schneiden und anzubraten. Danach bereiteten wir alles wie vorgeschrieben weiter zu und streuten noch etwas Käse über die Spätzle, um sie danach in den Backofen zu schieben und typisch schwäbische Käsespätzle zu erhalten. Soweit ich es mitbekommen habe und selbst beurteilen kann, waren die meisten wirklich zufrieden und genossen das Essen.
Für den Nachtisch hatten wir uns entschlossen Kaiserschmarn zu machen. So begannen wir erneut Teig anzurühren und zauberten zu den Käsespätzle auch noch einen leckeren Kaiserschmarn.
Nachdem alle das Essen genossen hatten ging es dann noch ans aufräumen.
Um ca 21:00 gingen wir alle glücklich, zufrieden und vielleicht mit einem kleinen runden Bauch nach Hause.

Ich hoffe dieser Bericht kann euch allen eine kleine Vorstellung, von dem was wir gerade erleben verschaffen und zeigt wie viel Spaß wir an diesem Tag hatten.

Ganz liebe Grüße aus dem weit entfernten Amerika

Larissa

Dienstag, 23. Maerz 2010

23. März 2010

Hallihallo :)

Nach einem spannenden Ausflug am Vortag waren alle super muede und fertig und waren froh, dass nur Schule fuer den Vormittag geplant war.

Doch auch hier passierte etwas Besonderes, das wir in Deutschland so nicht kennen.

Schon letzte Woche hingen die Waende der Schule voll mit Plakaten der Kanidaten, die sich fuer EXEC oder WAMA zur Wahl stellten. EXEC und WAMA kann man mit unserer SMV vergleichen. Die Schueler waehlen also ihre Vertrehter, die dann Events, wie die ‘Spirit Week’, fuer die Schule organisieren.

Was bei uns eher bescheiden ausfaellt, ist hier ein Gossereigniss:

Es gibt 2 Wahlgaenge. Im 1. Wahlgang werden die Ersten aussortiert, im 2. Wahlgang muessen die Kanidaten ein Video von sich drehen, dass dann der gesamten Schuelerschaft gezeigt wird.

So viel Engagement und Unterstuetzung sind an deutschen Schulen gar nicht vorstellbar! Der ‘school spirit’ ist unglaublich!

Also hatten wir Assembly und haben uns die Videos der Kanidaten angeschaut, die sehr kreativ und lustig waren.

Nach der Schule fuhren die meisten Exchangers zu den Crystal Hot Springs. Natuerlich erwaermtes Wasser, in dem man baden kann. Obwohl die Anlage nicht in bester Verfassung war (sehr nett ausgedrueckt :) ), hatten alle ihren Spass.

Zu hause angekommen waren jedoch alle froh, dass sie sich nach einem langen Tag endlich gemuetlich ins Bett fallen lassen konnten.

Liebe Gruesse :)

Jasmin

Montag, 22. Maerz 2010

22. März 2010

Der Tag begann um 6:15 mit Chor. Danach haben sich alle Deutschen und Amerikaner um 8:00 vor der Schule getroffen, um mit einem typischen amerikanischen gelben Bus nach Salt Lake City zu fahren. Auf der 1-stuendigen Fahrt haben alle erstmal gefruehstueckt.

Unser erstes Ziel war das „Capitol“ wo wir einen ausfuehrlichen Rundgang hatten und uns alles erklaert wurde. Danach ging es mit unserem tollen gelben Bus und unserem wirklich lieben Busfahrer weiter zum Outlet nach Park City.

Wir konnten dort 2 Stunden shoppen gehen, aber leider haben die meisten eher wenig gefunden und gekauft.

Nachdem alle wieder im Bus waren, ging es weiter zum Olympia Park. Unser Tourguide ist mit uns im Bus zu den einzelnen Stationen gefahren wie zum Beispiel zur Bobbahn und zur Skischanze. Im Tal konnten wir uns noch kurz im Olympiamuseum umsehen.

Bevor wir ins Restaurant gegangen sind, waren wir noch eine Stunde in Park City, einem kleinen Ort, in dem man das ganze Jahr ueber Weihnachtssachen kaufen kann. Nach einer 1-stuendigen Fahrt sind alle hungrig beim Mexikaner angekommen.

Das war ein wirklich schoens Restaurant, mit Klippen und Dschugel-Stil. Dort konnte man Klippenspringern zusehen.

Auf der Busfahrt zurueck um 21:00 war es im Bus sehr leise, da alle kaputt waren und schliefen. Um 22:30 kamen wir wieder an der Schule an und sind alle muede nach Hause gekommen.

Nicole